Die acht Verkaufstricks der Discounter
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Der PCtipp hilft, damit sich das Schnäppchen zu Hause nicht als Enttäuschung entpuppt. Wir zeigen Ihnen die acht häufigsten Verkaufstricks der Discounter und geben Tipps, damit Sie nicht auf diese Kaufmaschen hereinfallen.
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Günstige Notebooks und PCs beim Discounter sind oft abgespeckte
Sonderanfertigungen
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Der Teufel steckt im Detail, in diesem Fall im Namenszusatz XYZ. Der Discounter kauft bei der Firma ABC eine grosse Menge an Notebooks des Modells 01234, die aber an einigen wichtigen Stellen vom Originalgerät abweichen. Denn nur so kann er den günstigen Verkaufspreis erreichen. Darum heissen die Notebooks neu 012354-XYZ, Screen. So ist zum Beispiel der Akku abgespeckt und auf einen separaten Grafikchip wurde verzichtet. Stattdessen kommt die schwächere, integrierte Grafik zum Einsatz. Ausserdem ist weniger Arbeitsspeicher an Bord.
Achten Sie beim Kauf nicht auf den Gerätenamen, sondern auf die integrierten Komponenten. Überlegen Sie sich genau, welche Art von Notebook oder PC Sie brauchen. Am besten erstellen Sie eine Liste, auf der alle wichtigen Kriterien und Komponenten erfasst sind: Für welche Aufgaben verwenden Sie den PC? Muss das Notebook sehr portabel sein? Wie lange soll der Akku reichen? Müssen Prozessor und Grafikchip schnell genug für Spiele sein? Brauchen Sie viel Speicherplatz? Achten Sie auch auf die Anschlüsse, also USB-Ports, HDMI-Buchse etc. Ganz am Schluss notieren Sie sich, wie viel Geld Sie für das Gerät maximal ausgeben wollen. Mit dieser Liste gehen Sie in den Laden und kaufen sich das Gerät, das Ihren Kriterien entspricht, und nicht das neuste Schnäppchen.
Gerne werden die Angaben zu einem Gerät als Bestwerte verkauft. So kann es schon mal vorkommen, dass beim selben Discounter in aufeinanderfolgenden Flyern einmal 100 Hz und einmal 200 Hz als «höchste Tiefenschärfe» beim Flachbildschirm bezeichnet werden, Screen. Der ahnungslose Käufer glaubt dem Anbieter und denkt, er kaufe das beste Produkt.
In diesem Fall hilft nur eines: Machen Sie sich selbst schlau. Dazu bietet der PCtipp zum Beispiel laufend [1] Gerätetests im Web. Auch eine kurze Internetrecherche via Google hilft meist weiter. Ein aktueller Flachbildschirm sollte zum Beispiel einen geringen Stromverbrauch aufweisen, ein scharfes Bild anzeigen sowie genügend Anschlussstecker für Blu-ray-Player, Videokamera, Spielkonsole, Audiogeräte etc. haben. Zeichnen Sie für Letztere zum Beispiel eine Skizze mit dem Fernseher und allen Geräten, die Sie an diesen anschliessen wollen. Gehen Sie damit zum Discounter und bitten Sie den Verkäufer, ein passendes Gerät auszusuchen. Lassen Sie sich immer auch eine Alternative vorführen.
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Schauen Sie genau hin: Zusatzprodukte (hier etwa
Druckertinte) müssen auch berücksichtigt werden
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Zusatzkomponenten, die für den Betrieb eines Produkts notwendig sind, können ins Geld gehen: Kaufen Sie sich zum Beispiel einen Drucker, fehlt oft das USB-Kabel (kostet je nach Länge und Qualität 5 bis 10 Franken). Bei Fernsehgeräten spart sich der Anbieter das passende HDMI-Kabel (Kostenpunkt: ca. 15 bis 30 Franken). Weitere solche notwendigen Zusatzprodukte sind USB-Sticks, Notebook-Taschen, Computermäuse oder Tastaturen, Screen.
Prüfen Sie vor dem Kauf, ob der Hersteller alle nötigen Kabel und Peripheriegeräte beilegt. Haben Sie bereits einen USB-Drucker zu Hause und kaufen sich einen neuen, lässt sich dessen Kabel weiterverwenden. Verzichten Sie in diesem Fall auf den Kauf zusätzlicher Kabel.
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Begriffe wie z.B. Ambilight Spectra 2 verwirren mehr, als dass sie
nützen
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Hinter dem Prozessor «Intel Pentium P6200» verbirgt sich beispielsweise ein Zweikernprozessor der vorletzten Generation, «High-Definition LED BrightView» ist auch als GlareType bekannt und nichts anders als ein LED-Flachbildmonitor mit glänzendem Display. Viele Anwender mögen solche glänzenden Displays nicht, da diese bei Lichteinfall oft stark spiegeln.
Schauen Sie sich das Gerät vor Ort im Laden genau an. Überzeugen Sie sich von der Verarbeitung. Bitten Sie den Verkäufer bei einem Monitor, unterschiedliche Bilder und Farben darzustellen. Nur so finden Sie heraus, ob Ihnen der Bildschirm tatsächlich gefällt. Ausserdem können Sie sich auf der PCtipp-Webseite über neue Produkte informieren. Wir veröffentlichen regelmässig unabhängige Vergleichstests und erklären neue Technologien.
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Augen auf beim Hardware-Kauf (Foto: www.pixelio.de/Claudia
Hautumm)
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Übertreibungen sind in den Flyern der Discounter an der Tagesordnung. Geworben wird mit gross dargestellten Preisen und vielen Pfeilen sowie visuell hervorgehobenen Phrasen – von «ultraschlankes Design» über «einfache Bedienung» bis hin zu Slogans wie «sichtbar intelligenter» Intel-Prozessor
Sie bekommen auch beim Discounter nichts geschenkt. Vielfach werden Ladenhüter mit grossen Preisnachlassen beworben. Seien Sie bei Lockangeboten aller Art immer auf der Hut. Versuchen Sie vor dem Kauf, weitere Informationen zum Produkt einzuholen – entweder übers Internet, bei anderen Anwendern oder in Fachmagazinen wie dem PCtipp. Die wichtigsten Qualitätsmerkmale eines Produkts sind immer Leistung, Ausstattung und Verarbeitung. Kontrollieren Sie diese Merkmale vor dem Kauf genau.
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Nachrechnen und das Lesen von Testberichten lohnen sich bei Sets
immer
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Ein beliebter Trick sind besonders günstige Gesamtpakete mit PC, Monitor und Drucker, Screen. In solchen Fällen sollten Sie immer genau nachrechnen. Denn meistens werden über diese Sets die Lagerbestände an älteren Auslaufmodellen abgebaut. Dadurch kaufen Sie mit dem neuen Desktop-PC vielleicht einen betagten Drucker mit hohen Verbrauchskosten oder einen älteren Monitor, der bei schnellen Bildwechseln deutliche Schliereneffekte zeigt.
Verrgleichen Sie die Preise der einzelnen Produkte auf Preisportalen wie etwa dem [3] PCtipp-Preisvergleich oder [4] www.toppreise.ch. Oft erscheint danach der stark vergünstigte Setpreis nicht mehr so billig.
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Preisnachlässe durch Bonus und Rabatte suggerieren, dass ein produkt
speziell günstig ist
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Relativ neu ist das Geschäft mit zeitlich begrenzten Bons oder Rabatten, Screen. Der Trick: Die Discounter nehmen als Originalpreis den hohen offiziellen Verkaufspreis und suggerieren so eine starke Vergünstigung des Geräts.
Dabei erhält man die Produkte in vielen Läden ohne Rabatt genauso günstig. Auch Geschenkkarten bieten oft Rabatt und müssen natürlich schnell beim Verkäufer eingelöst werden, Screen.
Vergleichen Sie die Rabatte mit den tatsächlichen Strassenpreisen. PCtipp nennt beispielsweise in seinen Kaufberatungen immer den Strassenpreis eines Produkts. Die Strassenpreise finden Sie auch auf Preisvergleichsportalen wie www.toppreise.ch oder www.pctipp.ch/preisvergleich.
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Die Infos auf den Webseiten sind oft rudimentär, im Vordergrund
steht der Preis
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Die Webseiten der Discounter sind immer sehr ähnlich aufgebaut: Detaillierte Produktinformationen gibt es so gut wie keine, dafür wird das hochaktuelle Sonderangebot übergross dargestellt. Zudem stechen sogleich die Aktionen und Rabatte ins Auge, die natürlich nur beim jeweiligen Discounter erhältlich sind. Das einzige Ziel solcher Webauftritte, Screen: Appetit machen, um die Käufer anzulocken. Ist der Kunde erst einmal im Geschäft, wird er sich in den meisten Fällen zu einem Kauf bewegen lassen.
Ziehen Sie immer eine zweite, unabhängige Quelle zurate, wenn Sie ein interessantes Angebot entdecken. Am besten suchen Sie dazu via Google Informationen zu dem Produkt zusammen, damit Sie genau wissen, welche Komponenten es enthält. Auf diese Weise können Sie sich zu Hause ein Bild machen, ob sich der Gang zum Discounter überhaupt lohnt.
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Enthaltene Links:
[1] Gerätetests von PCtipp: http://www.pctipp.ch/testcenter/ [2] PCtipp-ePaper: https://www.pctipp.ch/index.cfm?pid=1289&pk=1834 [3] PCtipp-Preisvergleich: http://www.pctipp.ch/preisvergleich |











